InArchiv, Informationen

Gelungener Wechsel in Strausberg.

Von BM Wahl gewonnen

Am 06. Mai 2010, wird Elke Stadeler in das Amt der Bürgermeisterin eingeführt, nachdem sie zur gestrigen Stichwahl (21.03.2010) 51,9 % der Stimmen auf sich vereinigen konnte.
Das der Amtsinhaber Thierfeld nicht den Anstand gezeigt hat der in einer solcher Situation geboten ist dem Wahlsieger zu gratulieren, ist mehr als nur bedauerlich.
Dies insbesondere, weil ihm Gleiches bei seinem Wahlsieg 2002 nicht widerfahren ist.
Herr Thierfeld soll der heutigen MOZ zufolge, der Stadt alles Gute gewünscht haben.
Wir meinen, dass die Stadt ihm ebenfalls alles Gute für die Zukunft wünscht verbunden mit dem Dank, für sein Wirken in achtjähriger Amtszeit.

Voraussetzung für eine zweckdienliche Prognose, ist bekanntlich eine sachliche Analyse.
Im konkreten Fall ist zu analysieren, dass Bürgermeister Thierfeld in Sachen städtischer Repräsentation, seine Aufgaben mehr als zufrieden stellend gelöst hat.
Für die Lösung notwendiger Verwaltungsaufgaben, kann Gleiches leider nicht so festgestellt werden.

Das scheint auch ein weiter Kreis Strausberger Wählerinnen und Wähler bei ihrer Wahlentscheidung so gesehen zu haben.
Die zukünftige Bürgermeisterin wird daher nicht unmaßgeblich daran gemessen werden wie sie es versteht, ein ausgewogenes Maß für beide Bereiche zu praktizieren.

Was uns für unsere Stadt beschämt ist der Umstand, dass es vor der Stichwahl eine regelrechte Schmutzkampagne gab. Das Pamphlet vom Stadtverordneten H.-J. Mader (Fraktion die Linke), war die Krönung allen Übels. Wenn auch die Inhalte nicht der Partei die Linke angelastet werden können ist doch bezeichnend, welcher Frust offensichtlich aufgekommen ist , zu den nur 20,9 % Stimmanteilen im ersten Wahlgang für den eigenen Kandidaten, der damit aus dem Rennen war.

Bleibt zu hoffen und wünschen, dass vornehmlich bei den Mitgliedern der stärksten Fraktion in der SVV von Strausberg sachliches Denken und Handeln die Oberhand behält und nicht wie die Herren Sachse und Schäfer (beide die Linke) im heutigen MOZ/ME zitiert werden,
Vorurteile gegen die künftige Bürgermeisterin das weitere Handeln bestimmen.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass wir als kommunaler Mandatsträger die Kandidatur von Elke Stadeler unterstützt haben. Nach ihrem Wahlsieg sehen wir uns in der besonderen Pflicht, unsere sachdienliche Arbeit vornehmlich in den Gremien der SVV kontinuierlich fortzusetzen. Wir setzen dabei auf Fraktionsübergreifende sachdienliche Entscheidungen, zum Wohle der Stadt Strauberg.
Der künftigen Bürgermeisterin Elke Stadeler wünschen wir dazu, dass sie immer einen kühlen Kopf bei all` ihrem Handeln bewahrt, sowie immer das richtige Gespür bei anstehenden Problemlösungen haben möge.

Wolfgang Winkelmann
Vorsitzender
der U.f.W. Pro Strausberg e.V.