Sonja Zeymer
Jahrgang: 1960

Schwerpunkt als Stadtverordnete
Ich sitze im Ausschuss Klima, Umwelt und Energie (AKUE) und im Aufsichtsrat der Strausberger Eisenbahn.
Meine Themen:
Die Stabilisierung des Wasserhaushaltes des Straussees und die Erhaltung des Biotops unter Beachtung des steigenden Drucks durch Erholungssuchende und Badefreunde. Dafür leite ich auch die Arbeitsgruppe Straussee.
Unser großes Pfund ist unser See. Wald haben viele Kommunen, aber so einen See nicht so viele. Er ist für unser Kleinklima in der Stadt verantwortlich, ist Spiegelbild unseres Grundwassers und Lebensraum für viele Lebewesen und Pflanzen. Er war zusammen mit der höchsten Erhebung des Gebietes im 13. Jahrhundert der Grund für die Entstehung unserer Stadt.
Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, so wäre das, dass viele Strausberger durch aktive Mitarbeit in
unserer UfW Pro Strausberg helfen die Stadt lebenswerter zu machen. Ob Kultur, Tourismus,
Sicherung von Straßenbahn und Fähre, Freibad, Schwimmhalle oder anderen Themen. Gemeinsam
wäre es leichter gegen Widerstände anzugehen.
Was ist mein Beruf?
Was ist mein Beruf?
Kosmetikerin
Ich habe mich für diesen Beruf entschieden weil...
ich habe mich für diesen Beruf entschieden weil...
... ich wie viele Ossis zwei Leben habe. Mein erster Beruf war Ökonompädagogin. Da habe ich junge Menschen zu Fachverkäufern, heute Einzelhandelskaufleuten ausgebildet. Für Andere da sein und ihnen zu helfen ist geblieben. Heute helfe ich Menschen sich in ihrer Haut wohlzufühlen und sorge für gesunde Füße. Viele Strausberger laufen durch meine Arbeit besser oder auch schneller. Gute 25 Jahre übe ich diesen Beruf inzwischen aus ohne es bereut zu haben.
Warum bin ich in der Politik?
Warum bin ich in der Politik?
Meine vier Kinder sind alle in die 1. Grundschule (heute Grundschule am Wäldchen) gegangen. 1996 begannen die großen Einschnitte in die Schullandschaft in Märkisch Oderland. Plötzlich sollte die 1. Grundschule geschlossen werden und die Kinder in die 2. Grundschule (heute Hegermühlengrundschule) aufgenommen werden. Ich stellte mich mit engagierten Eltern diesen Plänen in den Weg.
Es war eine abenteuerliche Zeit mit abstrusen Situationen. Alle sagten uns, dass wir keine Chance hätten aber das ließen wir nicht gelten. Es ging um die Kinder. Wir gründeten den Schulförderverein den ich 10 Jahre geleitet habe. Wir schrieben eine Analyse mit dem Titel „Wie wir heute mit unseren Kindern umgehen bestimmt unsere Zukunft“, um zu zeigen, was für den Standort sprach und was nicht und wagten einen Ausblick auf die Folgen.
In der Stadtverordnetenversammlung, wo es um die Schließung gehen sollte, stellten wir unbequeme Fragen. Es setzte Nachdenken ein. Die Stadtverordneten stimmten gegen die Schließung. Heute bin ich immer noch Stolz auf uns Eltern von damals und darauf das die Schule heute wächst. Zur Kommunalwahl 2003 war ich dann das erste Mal erfolgreich Mitglied der Stadtverordnetenversammlung unserer Stadt.
Das möchte ich erreichen!
Das möchte ich erreichen!
Mein großes Ziel ist die Umsetzung unseres Projektes zur Stützung des ober- und unterirdischen Wasserdargebotes des Straussees. Dazu gehören auch flankierende Maßnahmen. Regenwasser muss konsequent bei uns gehalten werden. Das Umfeld braucht Schutz und Pflege, damit sich jung und alt am See erholen können. Wichtig ist mir auch, dass unsere Bürger unser Kleinod besser schätzen und schützen lernen.
Dieses Thema liegt mir am Herzen.
Dieses Thema liegt mir am Herzen.
Da kann ich mich schlecht entscheiden. Es gibt mehrere Themen die mir außer dem Straussee am Herzen liegen. Das ist zum einen die Kindernachsorgeklinik für deren Eröffnung ich unbedingt kämpfen möchte. Jeder der Gesunde Kinder hat kann unendlich dankbar sein. Leider gibt es auch die andere Seite. Bei uns in Strausberg sollen Kinder wieder Gesund werden und Eltern Kraft schöpfen. In der Kinder- und Jugendarbeit ist das Thema aufsuchende Kinder– und Jugendarbeit nicht beendet. Es fehlt noch die Sozialraumanalyse. Wir brauchen dringend Streetworker in der Stadt und das soll die Analyse belegen. Der von uns geschaffene Ausschuss für Klima und Umwelt muss aus den Kinderschuhen raus und an Profil gewinnen. Er ist der einzige der Themen richtungsweisend bearbeiten und sich die Zeit dafür nehmen kann.
