Stefan Freimark

Jahrgang: 1965

Wofür setze ich mich mit der UfW ein?

Ich setze mich lieber für Investitionen in gut und sicher ausgebaute Fahrradwege für Strausberger Bürger ein, als für eine Verlängerung der Landebahn des kommunalen Flugplatzes. Es ist davon auszugehen, dass der kommunale Betrieb des VLP Strausberg vorrangig aus Prestigegründen erfolgt, die Entfaltung des freien Marktes behindert, umliegende privat finanzierte Flugplätze in ihrer Entwicklung hemmt oder sogar in ihrer Existenz bedroht. Beispielsweise wird eine Verlängerung der Landebahn von den Strausberger Bürgern schlicht nicht benötigt. Es gibt keinen Strausberger Bürger, der ein Flugzeug besitzt, dass zu groß wäre, um hier nicht verkehren zu können. Dabei sollen Gemeindeunternehmen wie der Strausberger Flugplatz dem Bürger unmittelbar durch Leistung dienen und nicht nur mittelbar, beispielsweise durch höhere Steuereinnahmen. Durch einen weiteren Ausbau wird noch mehr Flugverkehr über der Stadt erzeugt, wodurch die Lebensqualität der Anrainer weiter abnimmt.

Ich setze mich für eine Rückverlagerung von Durchgangsverkehr aus Wohngebieten auf die dafür vorgesehenen Hauptstraßen ein.

Ich setze mich für nachhaltigere und behutsamere Stadtentwicklung ein, bei der es gelingt neuen Wohnraum zu schaffen, aber gleichzeitig die Grünflächen der Stadt erhalten bleiben.

Warum mir gerade diese Themen wichtig sind

Ich bin der Meinung, dass die Lebensqualität in unserer Stadt bisher eine viel zu geringe Beachtung findet. Das Wohlbefinden der Einwohner stand und steht auch heute noch bei vielen Entwicklungen hinten an. Es sind vor allem Prestigedanken und ökonomische Aspekte die viele Entscheidungen dominieren. Leider sind wir hier auf dem Stand der 90 Jahre stehen geblieben. Wer beispielsweise ein Gewerbegebiet im Nordteil der Stadt baut, obwohl er weiß, dass der Geschäfts- und Lieferverkehr aus Richtung Berlin (Süden) erfolgt, braucht sich über verstopfte Straßen im Stadtgebiet nicht zu wundern, solange verkehrsleitende Eingriffe ausbleiben.

Was ich mir in Zukunft wünsche und erreichen möchte

In erster Linie wünsche ich mir mehr Wohn- und Lebensqualität in Strausberg. Viele Dinge werden leider von außen bestimmt, auf diese haben wir keinen Einfluss. Gleichwohl gibt es jedoch viele Gegebenheiten, die wir sehr leicht und schnell ändern könnten. 

Ich wünsche mir, dass wir diesen großen Gestaltungsfreiraum mehr für das Wohlbefinden der Menschen in unserer Stadt nutzen. 

Ich wünsche mir, dass man sich auch in unserer Stadt intensiver dafür einsetzt, die immer noch vorhandenen Sandwege in der Stadt, für die Bürger kostengünstig(!) mit einer festen Oberfläche zu versehen, als man an der Erweiterung des kommunalen Flugplatzes interessiert ist.

Außerdem wünsche ich mir wirksame Verkehrsberuhigungen und die Verhinderung von Durchgangsverkehren in unseren Wohngebieten.

Das möchte ich gern erreichen.

Was ist mein Beruf?

Was ist mein Beruf?

Teamleiter im Bundeskriminalamt

ich habe mich für diesen Beruf entschieden weil...

... als Teamleiter stelle ich mich täglich abwechslungsreichen und spannenden Herausforderungen. Auch mit 25 Jahren Berufserfahrung sehe ich es in meinen Beruf immer noch als interessante Aufgabe, mit Hilfe neuester Methoden und Technologien Kriminalisten bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Durch meine Arbeit kann ich meinen Beitrag dazu leisten, die Sicherheit in unserem Land zu bewahren.

Warum möchte ich in die politik?

In erster Linie, weil ich die Lebensqualität der Menschen in unserer Stadt verbessern möchte.

Ich sehe Fehlentwicklungen, denen ich entgegensteuern möchte.

Weil ich auf diese Weise aktiv mitgestalten kann.

Das möchte ich erreichen!

Ich möchte erreichen, dass jeder Strausberger auf seinem Heimweg Straßen nutzen kann, die diesen Namen auch verdient haben. Sie sollten eine befestigte Oberfläche haben, damit bei Trockenheit keine Staubwolken entstehen und bei Regenwetter keine Pfützen stehen. Außerdem setze ich mich dafür ein, dass unsere Wohnstraßen zukünftig so gestaltet werden, dass sie sich nicht zu Rennstrecken entwickeln und auch nicht vom rasenden Durchgangsverkehr als Abkürzungsstrecke genutzt werden.

Außerdem werde ich mich für die Rettung des Straussees engagieren. Um der Wasserknappheit in unserer Region gemeinsam entgegenzutreten, bin ich Mitglied der "Bürgerinitiative zur Erhaltung des Straussee e.V." geworden. Schließlich geht es nicht nur um den See, sondern um die Grundlage des Lebens in unserer Region und darum, auch für kommende Generationen eine stabile Wasserversorgung sicherzustellen.

Als Mitglied der Bürgerinitiative gegen Fluglärm habe ich zum Ziel, dass sich der vom Verkehrslandeplatz Strausberg ausgehende Fluglärm in den sensiblen Zeiten deutlich verringert.

Diese Themen liegen mir am Herzen.

Radfahren muss auch in Strausberg endlich Spaß machen und einen höheren Stellenwert bekommen. Dafür braucht es eine gute Radweginfrastruktur. Die Rad- und Fußwege in Strausberg bedürfen größerer Aufmerksamkeit und Investitionen als bisher. Teilweise zerfallen diese -von der Politik oft unbemerkt- schon wieder aufgrund fehlender Instandhaltung, wie beispielsweise die Radwege im Gewerbegebiet Nord.

Außerdem müssen Schäden auf Fußwegen schneller als bisher beseitigt werden. Auch hier sehe ich großen Handlungsbedarf, da praktisch alle Bürger der Stadt diese auch nutzen.

Ich möchte erreichen, dass den Bürgern in regelmäßigen Zeitabständen ein Überblick über Sinn, Zweck und Erfordernis unserer städtischen Gesellschaften, sowie deren materielle und finanzielle Effekte im Sinne der Bürgerschaft gegeben wird. Städtische Gesellschaften, sind Vermögen der gesamten Bürgerschaft und deshalb sollte in regelmäßigen Abständen geprüft werden, ob die hier erbrachten Leistungen noch vorrangig den eigenen Bürgern zugutekommen, welche Geschäftsfelder im Rahmen der Daseinsfürsorge für die Bürger der Stadt erforderlich sind oder evtl. nicht mehr städtisch betrieben werden sollten.